Brokkoli mit Schokolade? Bitte nicht!

Können Computerspiele pädagogisch sinnvoll oder sogar wertvoll sein? Oder gilt das nur für sogenannte Serious Games, die einen mehr oder minder offensichtlichen Lerninhalt transportieren? Und sind die dann nicht wie „Brokkoli mit Schokolade“? Um diese und andere Fragen ging es im Online-Seminar „Computerspiele unterm Weihnachtsbaum“, das pädagogische Tipps für Eltern, Lehrer*innen und Medienpädagog*innen vermittelte.

LOMO

„LOMO – The Language of Many Others“ erzählt die Geschichte von Karl, einem pubertierenden Jugendlichen, der sich seinen Followern im Netz anvertraut. Nach und nach gewinnt die Online-Community Einfluss auf Karls Entscheidungen im realen Leben. Karl verliert die Kontrolle über sein Leben und überträgt die Macht Entscheidungen zu treffen an seine Follower. Doch die Konsequenzen seiner Handlung treffen Karl alleinig – ein riskantes Spiel beginnt.

Mama-Shooter

Worum geht`s? Eckdaten des Film: Deutschland, 2014 Ein Film von Gesine Enwaldt, Natascha Gillenberg Produktion: NDR; kfw Empfohlen: ab 14 Jahren FSK: Lehrfilm für die nichtgewerbliche Nutzung freigegeben ab 6 Jahren Länge des Films: 29 Minuten “Reporterin Gesine Enwaldt hat von den Computer-Spiele-Welten ihrer Kinder nur eine vage Vorstellung. Und …

Nur ein Ego-Shooter?

Können die jungen Spieler zwischen Computerspiel und Realität unterscheiden? Machen Ego-Shooter und andere Ballerspiele aggressiv und führen zu realen Gewalthandlungen? Woran liegt es, wenn Jugendliche stundenlang spielen und hierdurch Freunde und die Schule vernachlässigen?

„Was wird hier gespielt? Computerspiele in Familien 2020“

Die einen halten Computerspiele für Zeitverschwendung, die anderen haben in ihnen ein gewisses pädagogisches Potenzial entdeckt. Wieder andere spielen zur Entspannung, zur Ablenkung oder zur Selbstbestätigung. Kurzum: Diese Form der digitalen Freizeitbeschäftigung fasziniert, polarisiert und sie hat Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Was wird hier gespielt? Computerspiele in Familie 2020

Schnell noch das Lieblingsspiel eingelegt, die Controller ums Handgelenk geschnallt, die Couch an die Wand gerückt und der gemeinsame Spieleabend kann beginnen. Gaming mit der ganzen Familie? Fehlanzeige! Laut FIM-Studie spielt das gemeinsame Computerspielen – an der Konsole, am Computer oder über Mobiles – eine untergeordnete Rolle im Familienalltag. Warum ist das so und muss das so bleiben?