mepodi – Medienbildung politisch und digital

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AKSB), dem Bonifatiushaus Fulda sowie der LPR – Medienanstalt Hessen veranstaltet die Clearingstelle Medienkompetenz eine Fachtagungsreihe. 2012 unter dem Titel „Familie 2020“ gestartet, wendet sich die Reihe an Eltern, Lehrkräfte und Multiplikator:innen richtet. Seit 2021 findet die Tagungsreihe unter dem Namen mepodi – Medienbildung politisch und digital statt. Jährlich findet eine zweitägige Fachtagung statt; zusätzlich werden weitere Tagesveranstaltungen in unregelmäßigen Abständen zu spezifischen Themen angeboten.

Echt jetzt? Katholische Kirche und Netzpolitik?!

In diesem Jahr beteiligt sich die Clearingstelle Medienkompetenz erstmals aktiv an den bundesweiten Aktionstagen Netzpolitik & Demokratie vom 14. bis 20. November 2022.
Wie verändert der digitale Wandel die Gesellschaft? Wie wollen wir künftig leben und unsere Gesellschaft gestalten? Was bedeutet es, dass relevante Entscheidungen meist von wenigen Akteur:innen aus Wirtschaft und Politik getroffen werden? Welche Chancen für gesellschaftliche und politische Partizipation liegen in digitaler Kommunikation? Diese und andere Fragen zu Netzpolitik & Demokratie sollen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und damit einen Beitrag zur politischen Medienbildung leisten.

Medienpädagogik in der digitalen Sozialmaschine

Endlich war es wieder so weit – das Alumni-Treffen der #mepps-Absolvent:innen stand an, und zwar live und vor Ort! Die erweiterte Kursleitung hatte ein spannendes Programm vorbereitet. Allerdings bedingten die wieder ansteigenden Inzidenz-Werte dabei ebenso wie bei der die Teilnehmenden-Liste kurzfristige Änderungen. Die Keynote von Dr. Harald Gapski unter dem Titel „Kritische Medienbildung für ein Leben in der ‚digitalen Sozialmaschine‘?“ bot aber reichlich Stoff zur Diskussion.

Politische Medienbildung: Austausch und Synergien schaffen

Der 16. Kinder- und Jugendbericht mit dem thematischen Fokus „Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ (2020) fordert unter der Überschrift „Politische Bildung ist kritische Medienbildung“ (S. 10) eine „politische Medienbildung“. Aber was macht die aus? Wer ist zuständig? Wer arbeitet mit? Wie müsste sie konzipiert werden? Oder gibt es das längst – weil Medienbildung und Medienkompetenzvermittlung immer auch politisch ist und politische Bildung nicht ohne Medien und mediale Formate auskommt? Eine zweitägige Fachtagung in Dresden suchte Antworten auf diese und andere Fragen.

mepodi: Beharrlich an den digitalen Herausforderungen der Zeit arbeiten

Das Digitale durchdringt unsere Wirtschaft, unseren Staat und unsere Gesellschaft. Es braucht eine kritische Reflexion der Chancen und Risiken, welche Menschen befähigt, mit der Digitalisierung verantwortlich umzugehen und diesen Prozess auf allen Ebenen mitzugestalten. Dieser Aufgabe verpflichtet fühlt sich das Trägerbündnis, das sich im Netzwerk mepodi – Medienbildung politisch und digital vereint. Im Interview ziehen die beteiligten Träger nach 10 Jahren Kooperation eine positive Bilanz.

Festabend zum Abschluss von #mepps21

Mit einem Festabend ging die dritte Präsenzphase von #mepps21 zu Ende. Damit ist der siebte Durchgang des Zertifikatskurses Medienpädagogische Praxis #mepps beendet. 14 Teilnehmende erhielten im Laufe des Abends ihr Zertifikat; zwei Zertifizierungen stehen beim Alumni-Treffen vom 14. bis 15. Oktober 2022 noch an.

mepodi: Politische Bildung und Medienbildung „nach Corona“

Corona hat zu einem Digitalisierungsschub geführt, so viel steht fest. Aber was bedeutet das und was machen wir in der Medien- und politischen Bildung daraus? Auf der Fachtagung mepodi – Medienbildung politisch und digital ging es um diese Fragen.

Aus Erfahrung gut? Einladung zur Fachtagung mepodi 2022

Nach Delta kommt eigentlich Epsilon – aber wir sind mittlerweile laut RKI bei Omikron. Wir wissen heute noch nicht, welche neuen Virus-Varianten unser gesellschaftliches Leben beeinträchtigen werden und in welcher Intensität. Doch eins ist bereits jetzt sicher: Die Folgen von Corona werden uns noch einige Jahre begleiten und nicht einfach von heute auf morgen verschwinden. Für den Bereich der politischen Bildung und der Medienbildung ergeben sich damit eine Reihe von Fragen, die wir in der Fachtagung „Aus Erfahrung gut?“ im Rahmen der Reihe mepodi am 11. und 12. Mai 2022 erörtern wollen. Letzte Chance zur Anmeldung!

Dark Patterns – die Tricks der Designer

Wer kennt das nicht – Werbe-Cookies ablehnen, klar … nur: wo ist der richtige Button dafür? Und wieso muss ich den Haken bei „Zustimmung“ erst wegklicken, um nicht mit Werbemails zugespammt zu werden? Gelegentlich sind gesuchte Auswahlmöglichkeiten auch raffiniert versteckt. Oder ein Abonnement für einen Einkauf ist voreingestellt, statt einer einzelnen Lieferung. Das alles fällt in den Bereich der Dark Patterns, mit denen Betreiber von Webseiten und Apps die User manipulieren wollen. Wie das geht und was Nutzer:innen dagegen machen können, beschreibt unser Beitrag.

Man kann nicht nicht digital leben

Am 09. Dezember 2021 veranstalteten die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz und die Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle einen Online-Studientag zu sozialethischen Fragen im Kontext von Digitalität und Digitalisierung. Denn Digitalisierung als Prozess und Digitalität als Zustand haben unser alltägliches Leben verändert und verändern es weiter. Daher darf die sozialethische Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe nicht vernachlässigt werden.

JIM 2021: Mehr Desinformationen und Beleidigungen im Netz

Alle Jahre wieder … ist es Ende November so weit. Die Studie Jugend, Information, Medien, kurz JIM-Studie oder JIM 2021, erscheint und gibt einen repräsentativen Einblick in Medienaneignung und Mediennutzung Jugendlicher zwischen 12 und 19 Jahren. Seit 1998 erstellt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest diese Basisuntersuchung zum Medienumgang Jugendlicher, sodass durchaus interessante Vergleiche im Längsschnitt möglich sind. Da dies schon die zweite Ausgabe unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie ist, sind ebenso interessante wie interpretationsbedürftige Ergebnisse zu erwarten.