Raus aus der Box: Neue Kirchenbilder #kiw23

Kirchenbilder verändern sich. Neben den Neuordnungen territorialer kirchlicher Strukturen, die nach der katholischen nun auch in der evangelischen Kirche beginnen (und leider häufig das Digitale als Lebensraum ausblenden), und zahlreichen Krisenphänomenen sind an vielen Stellen Neuausrichtungen und Aufbruch-Bewegungen erkennbar. Denn die Erkenntnis, dass die beiden großen christlichen Kirchen zusammen nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland vereinen, kann für vieles Anlass sein, aber sicher nicht für ein „weiter so“.

Spiel als Bildung – Bildung als Spiel

Nicht nur im Alltag, sondern auch in medienpädagogischen Praxisprojekten profitieren Menschen von allen Formen des Spiels. „Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen“ lautet der Titel des 58. Bandes der Schriftenreihe „Schriften zur Medienpädagogik“ der GMK, der das (pädagogische) Potenzial von analogen und digitalen Spielvarianten (weiter) ausloten will. Der erste Artikel „Spiel als Bildung – Bildung als Spiel. Zur pädagogischen Bedeutung des Spiels“ von Ulrich Heimlich ist bereits vorab online. Weitere Beiträge werden sukzessive folgen.

Nachhaltige Digitalisierung

Smart-Home-Systeme dienen der Energieeinsparung im häuslichen Bereich; Smart Mobility ermöglicht zeit- und energieeffiziente Mobilität, ohne auf ein eigenes Verkehrsmittel zurückgreifen zu müssen. Und unter Berücksichtigung weiterer Lebensbereiche wie Wirtschaft oder Verwaltung führt diese Entwicklung schließlich zu Smart Cities.
Zunehmend werden also die Potentiale der Digitalisierung genutzt, um möglichst viele Lebensbereichen nachhaltig zu gestalten. Eine smarte grüne Welt scheint die neue Leitperspektive zu sein. Aber ist das wirklich alles smart und grün? Was könnten Kriterien für eine wirklich nachhaltige Digitalisierung sein?

Neues Arbeitspapier: Die katholische Soziallehre vor den Herausforderungen der Digitalität als sozialer Frage

Digitalität als neue soziale Frage des 21. Jahrhundert stellt die kirchliche Soziallehre heute vor neuen Herausforderungen. Inwiefern sich katholische Soziallehre und Sozialverkündigung bereits mit Digitalisierung beschäftigt haben, hat Lars Schäfers, wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach, in einem Arbeitspapier sondiert, das jetzt erschienen ist.

Unsere Tools-Auswahl: freie Fotos, Icons und Illustrationen (Teil 12)

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Ob auf Websites, als Poster oder in Videoprojekten – oft sind Medienpädagog:innen auf der Suche nach schönen Fotos oder Illustrationen. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Denn Fotos im Internet sind in der Regel urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht kopiert oder gar verwendet werden. Sogenannte „freie“ Fotos können kostenlos genutzt werden. In unserem zwölften Teil unserer Reihe „Best of Tools“ stellen wir ein paar Anlaufstellen für freie Fotos vor.

Unsere Tools-Auswahl: digitale Quiz (Teil 11)

Der Einsatz von Quiz lockert jede Veranstaltung – ob in Präsenz oder online – auf. Sie können eingesetzt werden als spielerischer Einstieg in ein Thema, als Abfrage oder Überprüfung von Gelerntem oder auch zur Aktivierung der Teilnehmenden. Alle bisherigen Beiträge der Tools-Reihe sind am Ende der Seite verlinkt. In Teil 11 unserer Tools-Reihe stellen wir unsere Lieblings-Quiz-Tools vor.

Podcast Grüne Reihe der KSZ: Digitalität, Medialität und die katholische Soziallehre

Was kann die katholische Soziallehre zu ethischen Herausforderungen einer durch Digitalität und Medialität geprägten Gesellschaft beitragen? Darüber spricht Lars Schäfers, Wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in der 21. Episode des Podcasts der Grünen Reihe mit Prof. Andreas Büsch, Leiter der Mainzer Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz.

Any way the wind blows

Zum ersten Mal seit 2019 fand die re:publica, die Konferenz zur digitalen Gesellschaft, wieder live in Berlin statt. Die Arena Berlin und der benachbarte Festsaal Kreuzberg mit mehr Außenflächen und -bühnen waren die neue Location, um eine möglichst stressfreie Durchführung zu ermöglichen, weil „Corona noch nicht vorbei ist“, so Mitgründer Johnny Haeusler. Das diesjährige Motto „Any way the wind blows“ knüpft an den „rituellen Segen und „the famous last words“ der letzten re:publica vor der Pandemie“ an und verwies auf die Vielfalt der Themen.

Leben teilen – 102. Katholikentag in Stuttgart

Tadelloses Wetter – wolkig, nicht zu warm –, eine gastfreundliche Stadt. Dazu eine clevere und informative Programm-App und eine tadellose Organisation (sofern es gelang, mit der DB irgendwann doch noch den Zielbahnhof zu erreichen). Beste Voraussetzungen also für einen gelingenden Katholikentag, der unter dem Motto „Leben teilen“ zum zweiten Mal seit 1964 in Stuttgart stattfand.