#rp24: Wer kümmert sich in der digitalen Gesellschaft?

Die 17. re:publica #rp24 vom 27. bis 29. Mai 2024 in Berlin hat sich unter dem doppeldeutigen Motto „Who cares?“ damit beschäftigt, wer sich um wen oder was in der digitalen Gesellschaft kümmert. Nach den Anfängen in der Kalkscheune und im Friedrichstadtpalast fand die re:publica zum ersten Mal seit 2019 wieder in der Station Lounge am Berliner Gleisdreieck statt. 2022 und 2023 war die „Konferenz zur digitalen Gesellschaft“ in der Arena Kreuzberg zu Gast; in den beiden Jahren zuvor fand die re:publica coronabedingt nur online statt.

Nun sag, KI, wie hältst du’s mit der Medienbildung?

Angesichts der disruptiven Veränderungen durch KI stehen durchaus grundlegende Fragen unseres Zusammenlebens, unserer Werte und unserer demokratischen Grundordnung zur Diskussion. Welchen Beitrag kann die Medienbildung leisten, um durch Vermittlung von Kompetenzen zu einem Gelingen der Transformationsprozesse beizutragen? Und welches Menschenbild liegt einem aufgeklärten Umgang mit KI zugrunde?

Thementag: „Kann Pastoral Digital? Kann Digital Pastoral?“

Corona hat es uns gelehrt: Kirche muss und kann „im Netz“ präsent und bei den Menschen sein. Aber wie? Beim jährlichen Thementag des AK Digitale Rhein-Main am Samstag, 22. April 2023, von 9:30 bis 16:30 Uhr werden einschlägige Studien zur Digitalisierung von kirchlichen Angeboten vorgestellt (contoc, mi-di) und in diversen Workshops gelungene Beispiele kirchlichen Handelns in den Sozialen Medien präsentiert.

#KIW23: Was steht an?

Nachdem Kirche im Web in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung abgesagt werden musste, haben die Organisator:innen ein alternatives Online-Angebot gemacht – das rund 70 Teilnehmende ansprach. Nachmittags ging es in fünf kurzen Workshops unter dem Obertitel Quick Check um aktuelle Fragestellungen; am Abend folgte dann ein Gespräch am virtuellen Kamin mit dem ZDK-Vizepräsidenten Prof. Dr. Thomas Söding.

Raus aus der Box: Neue Kirchenbilder – #kiw23

Kirchenbilder verändern sich. Neben den Neuordnungen territorialer kirchlicher Strukturen, die nach der katholischen nun auch in der evangelischen Kirche beginnen (und leider häufig das Digitale als Lebensraum ausblenden), und zahlreichen Krisenphänomenen sind an vielen Stellen Neuausrichtungen und Aufbruch-Bewegungen erkennbar. Denn die Erkenntnis, dass die beiden großen christlichen Kirchen zusammen nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland vereinen, kann für vieles Anlass sein, aber sicher nicht für ein „weiter so“.

Echt jetzt? Katholische Kirche und Netzpolitik?!

In diesem Jahr beteiligt sich die Clearingstelle Medienkompetenz erstmals aktiv an den bundesweiten Aktionstagen Netzpolitik & Demokratie vom 14. bis 20. November 2022.
Wie verändert der digitale Wandel die Gesellschaft? Wie wollen wir künftig leben und unsere Gesellschaft gestalten? Was bedeutet es, dass relevante Entscheidungen meist von wenigen Akteur:innen aus Wirtschaft und Politik getroffen werden? Welche Chancen für gesellschaftliche und politische Partizipation liegen in digitaler Kommunikation? Diese und andere Fragen zu Netzpolitik & Demokratie sollen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und damit einen Beitrag zur politischen Medienbildung leisten.

Neues Arbeitspapier: Die katholische Soziallehre vor den Herausforderungen der Digitalität als sozialer Frage

Digitalität als neue soziale Frage des 21. Jahrhundert stellt die kirchliche Soziallehre heute vor neuen Herausforderungen. Inwiefern sich katholische Soziallehre und Sozialverkündigung bereits mit Digitalisierung beschäftigt haben, hat Lars Schäfers, wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach, in einem Arbeitspapier sondiert, das jetzt erschienen ist.

Podcast Grüne Reihe der KSZ: Digitalität, Medialität und die katholische Soziallehre

Was kann die katholische Soziallehre zu ethischen Herausforderungen einer durch Digitalität und Medialität geprägten Gesellschaft beitragen? Darüber spricht Lars Schäfers, Wissenschaftlicher Referent der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in der 21. Episode des Podcasts der Grünen Reihe mit Prof. Andreas Büsch, Leiter der Mainzer Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz.

Any way the wind blows

Zum ersten Mal seit 2019 fand die re:publica, die Konferenz zur digitalen Gesellschaft, wieder live in Berlin statt. Die Arena Berlin und der benachbarte Festsaal Kreuzberg mit mehr Außenflächen und -bühnen waren die neue Location, um eine möglichst stressfreie Durchführung zu ermöglichen, weil „Corona noch nicht vorbei ist“, so Mitgründer Johnny Haeusler. Das diesjährige Motto „Any way the wind blows“ knüpft an den „rituellen Segen und „the famous last words“ der letzten re:publica vor der Pandemie“ an und verwies auf die Vielfalt der Themen.

Leben teilen – 102. Katholikentag in Stuttgart

Tadelloses Wetter – wolkig, nicht zu warm –, eine gastfreundliche Stadt. Dazu eine clevere und informative Programm-App und eine tadellose Organisation (sofern es gelang, mit der DB irgendwann doch noch den Zielbahnhof zu erreichen). Beste Voraussetzungen also für einen gelingenden Katholikentag, der unter dem Motto „Leben teilen“ zum zweiten Mal seit 1964 in Stuttgart stattfand.