Unser Newsletter

gelber Briefkasten
Pixelio – Pexelx (CC0)

Wir möchten mit Ihnen in Kontakt bleiben!

Die Clearingstelle Medienkompetenz versteht sich als zentrale Instanz, um den Beitrag der katholischen Kirche zur Vermittlung von Medienbildung deutlicher als bisher nach innen wie nach außen darzustellen und für Eltern, Kinder und Jugendliche sowie MultiplikatorInnen nutzbar zu machen.

Dafür sind wir in verschiedenen Bereichen aktiv: Wir vernetzen uns mit kirchlichen und außerkirchlichen Trägern und Akteuren in den unterschiedlichen Bildungsfeldern und beteiligen uns an Kongressen und Tagungen. Mit Fachbeiträgen und Arbeitshilfen verdeutlichen wir den Standpunkt kirchlicher Medienpädagogik. Unser Mekomat bündelt medienpädagogische Materialien und gibt Orientierung.

Über unsere Tätigkeiten würden wir gerne in Form eines monatlichen Newsletters informieren. Wir freuen uns sehr, mit Ihnen auf diesem Weg regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos, und Sie können sich jederzeit abmelden. Ihre Daten werden keinesfalls für andere Zwecke verwendet oder gar an Dritte weitergegeben.

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Jeweils einige Tage nach Versand des Newsletters stellen wir eine Kopie hier in das Newsletter-Archiv ein.

Woran wir gerade arbeiten – Mai 2023

Ich weiß nicht, ob Sie das in dem aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz (KI), den ChatGPT ausgelöst hat, mitbekommen haben: Eine lange Liste fachlich renommierter oder anderweitig prominenter Menschen forderte Ende März in einem offenen Brief einen sechsmonatigen Entwicklungsstopp für KI. Unter den ersten der mittlerweile über 27.000 Unterzeichner:innen fallen nach den fachlich anerkannten Informatikern Yoshua Bengio und Stuar Russell sofort die nächsten beiden Personen auf. Da wäre zunächst Elon Musk, der – getreu dem Motto „bad news is better than no news“ – mit seinem „Umbau“ des Kurznachrichtendienstes Twitter seit Monaten nicht aus den Schlagzeilen herausfindet.

Woran wir gerade arbeiten – April 2023

Einen mutigen bis gewagten Vorschlag hat der Vorsitzende der Telekom-Stiftung, der frühere Bundesminister Thomas de Maizière gemacht, um Schule bei der Digitalisierung endlich voranzubringen. Denn die Föderalismus-Debatte um eine Aussetzung oder gar Abschaffung der Länder-Zuständigkeit im Bereich Schule im Kontext der Anforderungen für die sogenannte digitale Bildung ist schon etliche Jahre alt und hat zwar mit einer entsprechenden Grundgesetzänderung 2019 immerhin den Digitalpakt Schule hervorgebracht. Aber die zur Verfügung gestellten Mittel wurden nur extrem zögerlich abgerufen. 

Woran wir gerade arbeiten – März 2023

Woran wir gerade arbeiten … das lesen Sie im Wesentlichen ja in den folgenden Rubriken unseres Newsletters: Vor allem die Tagungen im Frühjahr sind jetzt „dran“ und diverse Absprachen und Vorbereitungen für Workshops und Publikationen im Laufe des Jahres. Davon zu gegebener Zeit mehr.

Woran wir gerade arbeiten – Februar 2023

Wie im Januar-Newsletter prognostiziert, scheint es tatsächlich derzeit landauf, landab ein Thema in Fachzeitschriften, Feuilletons und Social-Media-Beiträgen zu geben: den Chatbot auf Basis eines Generative Pretrained Transformers, kurz ChatGPT. Denn die Ergebnisse, die die KI aus Milliarden bis Ende 2021 durchgearbeiteten Textdokumenten generiert, sind überwiegend ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass ChatGPT auch komplexe normalsprachliche Fragen sehr gut versteht.

Woran wir gerade arbeiten – Januar 2023

Zu Beginn eines neuen Jahres liegt die Rückschau eben so nahe wie die Frage nach den zukünftig relevanten Themen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne jegliche hellseherischen Fähigkeiten sehe ich vor allem drei Fragestellungen, die uns in diesem Jahr – und darüber hinaus – beschäftigen werden.

Woran wir gerade arbeiten – Dezember 2022

Wenn ein Thema rund um Social Media es bis in den Wirtschaftsteil und die Feuilletons der Tageszeitungen schafft, dann zeigt das unter anderem, dass diese digitale Welt alles andere als „virtuell“ ist. Digitalität ist eine gesellschaftliche Realität. Und so verwundert es nicht, dass das monatelange Gezerre um die Übernahme von Twitter durch Elon Musk bereits für breite Aufmerksamkeit sorgte.

Woran wir gerade arbeiten – November 2022

Hin und wieder begegnen mir bei Fortbildungen grenzwertige Vorwürfe gegen die Medienpädagogik und gegen Medienpädagog:innen, wie sie auch ein – zumindest außerhalb seines Fachs, das überhaupt nichts mit (Medien-)Pädagogik zu tun hat – höchst umstrittener Autor schon einmal formuliert hat. Demzufolge ist unsere Disziplin (mit) Schuld daran, wenn Kinder oder Jugendliche zu viel und zu lange Medien nutzen; im Fokus stehen dabei meistens Games und Social Media.

Woran wir gerade arbeiten – Oktober 2022

Während die Gletscher immer schneller schmelzen – nach Auskunft der Schweizer Akademie für Naturwissenschaften ergab 2022 einen neuen traurigen Rekord – machen Schneeflocken von sich reden. Schneeflocken? Nein, ich will nicht schon im Herbst den Winter ausrufen! Aber vielleicht haben Sie in den letzten Tagen oder Wochen eine kleine Aufforderung in ihrem Browser gesehen, das Plugin Snowflake zu installieren. Zumindest wenn Sie Mozillas Firefox oder Google Chrome nutzen, können Sie damit Menschen in Ländern mit Zensur einen Zugang zu freiem Internet ermöglichen, indem Sie Ihren Rechner, solange Sie online sind, als Proxy im Tor-Netzwerk zur Verfügung stellen.

Woran wir gerade arbeiten – September 2022

Ich hoffe, Sie haben den Sommer trotz extremen Wetters gut überstanden! Das Team der Clearingstelle Medienkompetenz meldet sich wie im letzten Newsletter versprochen mit einer Fülle von Informationen zurück.
Denn ein richtiges Sommerloch gab es nicht; auch wenn einiges in der allgemeinen Ferienzeit eher heimlich, still und leise passiert zu sein scheint. Oder haben Sie mitbekommen, dass die Bundesregierung – neben allen Kriseninterventionen – auch eine OER-Strategie verabschiedet hat?

Woran wir gerade arbeiten – Juli 2022

Algorithmen werden immer cleverer: Mittlerweile reicht es, auf dem Navi eine Postleitzahl und Bruchstücke einer Adresse einzugeben – schon werden mir passende Vorschläge unterbreitet. Noch einfacher geht es für uns natürlich, wenn Maschinen unsere gesprochene Sprache verstehen. Und auf diesem Gebiet der natürlichen Spracherkennung schreiten die Informatiker:innen und Datascientists mit großen Schritten voran. Lernende Systeme sind in der Lage, natürliche Alltagssprache so gut zu erkennen, dass dies (fast) wie bei einem menschlichen Gegenüber wirkt.