Death by Design

alte Handys
Quelle: Screenshot aus dem Flm Death by Design

Worum geht’s?

Eckdaten des Films:

Ein Film von Sue Williams

Länge: 73 Minuten

Erscheinungsjahr, Produktionsland: 2015, USA

Produktion: Sue Williams, Dan Cogan, Julie Goldman, Hilary Klotz

empfohlen ab 14 Jahren, Infoprogramm gemäß §14 JuSchG

Schuljahre: Sekundarstufe I: ab Klassenstufe 8 und Sek. II

Mobile Medien sind längst ein zentraler Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Neue Geräte fluten ununterbrochen den Markt. Die moderne Gesellschaft ist ohne sie im Grunde nicht mehr vorstellbar. Diese Entwicklungen haben jedoch auch Schattenseiten, welche den meisten KonsumentInnen verborgen bleiben, wie Umweltbelastung und Berge an Elektroschrott. Die Dokumentation Death by Design klärt darüber auf und gibt Einblicke in chinesische Fabriken, große Müllhalden und Silicon Valley-Unternehmen mit Hochglanzfassaden. Eine gute Gelegenheit, um anhand des Films über Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltzerstörung oder Wegwerfgesellschaft zu sprechen und das eigene Kauf- und Konsumverhalten zu reflektieren.

Welche medienpädagogischen Themen werden im Film angesprochen?

  • Recycling, Upcycling
  • Nachhaltigkeit
  • Digitalisierung
  • Globalisierung
  • Konsum
  • Wegwerfgesellschaft
  • Umweltzerstörung
  • Menschenrechte

Eine rasante Entwicklung und eine breite Produktpalette

Es ist noch gar nicht so lange her, da stellte Apple 2007 ein revolutionäres Produkt auf dem Markt vor: das iPhone. Damit läutete das Unternehmen – das seither als Erfinder des Smartphones gilt – eine neue Ära ein. Von nun an war es möglich, mit nur einem Gerät zu telefonieren, zu surfen und SMS zu senden und zu empfangen. Seither ist viel passiert: Die Technologie hat sich rasant weiterentwickelt und völlig neue Anwendungsmöglichkeiten in nahezu allen Bereichen unseres Lebens geschaffen. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter verschiedenster technischer Geräte auf dem Markt. Die Liste allein der Smartphones, die seither entwickelt worden sind, ist lang – sehr lang. Allein Samsung hat zum Beispiel, seitdem das Unternehmen 2009 mit dem Samsung Galaxy auf den Markt ging, bisher fast 200 Smartphones und Phablets der Samsung-Galaxy-Baureihe produziert.

Wenn man sich bewusst macht, dass zusätzlich auch immer neue technische Geräte wie Tablets, Notebooks, Smart Watches oder SmartTVs hinzugekommen sind, wird die Masse an Produkten erahnbar, die seither produziert worden ist. Gleichzeitig lässt sich daran auch die Bedeutung technischer Geräte erkennen, die diese mittlerweile im Leben von uns Menschen haben.

Muss es immer das neuste Modell sein?

Der rasante Fortschritt der letzten Jahre trägt allerdings dazu bei, dass die Nutzungsdauer der jeweiligen Modelle immer weiter sinkt. Das hat einerseits technische Gründe, da beispielsweise neue Anwendungen nur noch mit der neusten Hardware effektiv nutzbar sind. Andererseits besteht jedoch bei den NutzerInnen oft auch der Drang, das neueste Modell zu besitzen.

Der Nutzungszyklus von Smartphones ist beispielsweise überwiegend kurz. Die Mehrheit der NutzerInnen legt großen Wert auf aktuelle Hardware. 58 Prozent der privaten Smartphone-NutzerInnen in Deutschland geben einer Umfrage des Digitalverbandes Deutschland zufolge an, sich immer das neueste Smartphone-Modell zu kaufen. Entsprechend jung sind die Geräte, die derzeit im Einsatz sind: Jede zweite Nutzerin bzw. jeder zweite Nutzer (52 Prozent) gibt an, sich immer das neueste Smartphone-Modell zu kaufen. Sechs von zehn (61 Prozent) Smartphone-BesitzerInnen haben ein Gerät, das maximal ein Jahr alt ist. 25 Prozent besitzen eines im Alter von 13 bis 24 Monaten. Nur jeder Achte (12 Prozent) hat sein Smartphone länger als zwei Jahre (vgl. bitkom, 2020).

Durch den schnellen Austausch der Geräte kommt es jedoch zu einer regelrechten Entwertung von Produkten, weil diese ausgetauscht werden, obwohl sie noch funktionstüchtig sind. Zu den Nachteilen des technologischen Fortschritts zählt daher unter anderem der sprichwörtlich wachsende Berg von Elektroschrott. Der vorliegende Film „Death by Design“ zeigt diese Entwicklung auf und thematisiert die beschriebene Problematik.

Die Zahlen sprechen Bände

Neben den mobilen Endgeräten fallen natürlich viele weitere Elektronikprodukte wie PCs, Spielekonsolen, Drucker, Mikrowellen, Ladekabel etc. bei ihrer Entsorgung unter Elektroabfälle. Auch bei diesen lässt sich innerhalb der letzten 15 Jahre eine deutliche Steigerung der Absatzmengen erkennen. Als Folge der zunehmenden Kurzlebigkeit von Elektronikprodukten steigt auch die Abfallrate von Elektronikgeräten immer weiter an. So sind laut „The Global E-waste Monitor 2020“ im Jahr 2019 weltweit 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott angefallen. Jede und jeder Deutsche produzierte dabei im Schnitt 19,4 kg Elektroschrott. In der nachfolgenden Grafik wird die rasante Zunahme von Elektroabfällen in den letzten Jahren deutlich. Experten gehen sogar von einer noch deutlicheren Zunahme der Abfallmenge in den kommenden Jahrzenten aus. So rechnen sie bis zum Jahr 2050 mit einem Anstieg des globalen Elektroschrott-Aufkommens auf 120 Millionen Tonnen (vgl. Statista).

Grafik zum Film Death by Design : Globale Elektro-Abfälle wachsen rasant.
Quelle: Statista (2020). Die Grafik zeigt die geschätzte Menge der weltweit erzeugten Elektronik-Abfälle. Auf Basis von UN-Daten.

Belastungen für die Umwelt

Mit dem wachsenden Berg von Elektronikmüll steigt auch die Menge von Umweltgiften. Viele Produkte enthalten Bleiglas, Quecksilber, Cadmium und Chlorfluorkohlenwasserstoffe. Zudem steigt die Zahl der Alt-Handys, welche meist zu Hause aufbewahrt werden, anstatt diese umweltgerecht zu entsorgen, weiter an. Dies hat eine zunehmende Umweltbelastung zur Folge, da zum einen immer mehr Neugeräte hergestellt werden müssen und zum anderen kaum Alt-Geräten entsorgt werden. Hierdurch wird das Recyceln von verbauten Edelmetallen verhindert. Der geringere Teil der oft sehr umweltschädlichen Abfälle wird ordnungsgemäß entsorgt und recycelt – die Mehrheit landet jedoch über illegale Schiffsrouten in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Nachhaltigkeit beim mobilen Alleskönner?

Wie weiter oben gesehen, bewegen die Innovationen der Hersteller viele NutzerInnen offenkundig dazu, sich regelmäßig neue Geräte zu kaufen. Dabei spielt auch die Marke für viele der Befragten (54 Prozent) eine wichtige Rolle. Am stärksten in den Vordergrund aber wollen die allermeisten NutzerInnen bei der Auswahl des nächsten Smartphones das Thema Nachhaltigkeit stellen: Für 92 Prozent hat dieser Aspekt Bedeutung (vgl. bitkom, 2020). Nachhaltigkeit scheint also ein zunehmender Faktor zu sein, der bei den Erwartungen von VerbraucherInnen – nach eigenem Bekunden – und schließlich auch bei ihrem Kaufverhalten eine Rolle spielt.

Zum Einsatz in der (außerschulischen) Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen:

Die vorliegende Thematik eignet sich besonders gut für den Einsatz mit Kindern und Jugendliche, da sich gerade junge Menschen verstärkt für Themen wie Umweltschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit interessieren und sich dafür einsetzen. Globale Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder Initiativen wie die „public climate school“ verdeutlichen die Wichtigkeit und Akzeptanz dessen als gesellschaftsrelevante Themen.

Außerdem haben technische Geräte – und dabei vor allem mobile Medien, eine zentrale Bedeutung in der Lebenswelt von jungen Menschen. Sie ermöglichen Integration in die Gruppe der Gleichaltrigen (Peergroup) sowie Kommunikation und soziale Interaktion mit Freunden. Viele Heranwachsende sind sich (ebenso wie Erwachsene) jedoch der umweltbelastenden Faktoren von technischen Geräten nicht ausreichend bewusst. Schließlich tritt dieses Thema in der Öffentlichkeit nicht so stark in den Vordergrund, und die Entsorgung findet, wie man im Film sieht, weit weg von uns statt. So sind die Folgen unseres Konsums und das Ausmaß der Umweltbelastung für uns nicht greifbar.

Aus diesem Grund ist es wichtig, mit der Zielgruppe über die eingangs beschriebenen Entwicklungen und Zahlen zu sprechen. Hierzu bietet es sich zum Beispiel an, als Fachkraft eine entsprechende Präsentation (PowerPoint, Plakat, Fotostory) vorzubereiten. So werden gerade für Kinder und Jugendliche die Dimensionen besser verständlich, und sie können diese leichter in Relation setzten. Wenn es etwa um 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott für das Jahr 2019 geht, hilft zum Beispiel der Vergleich, dass dies einem Gewicht von etwas mehr als 5.300 Eiffeltürmen entspricht. Man kann natürlich auch erst die Zielgruppe schätzen lassen. Durch diese Art der Veranschaulichung und Einbeziehung gelingt es, die Teilnehmenden sowohl für das Thema zu sensibilisieren als auch gleichzeitig ihr Interesse zu wecken.

Über Alternativen sprechen

Die Faszination für die neueste Technik, zusätzliche Features und mehr Leistung ist groß. Gerade bei Heranwachsenden stellt das Smartphone ein wichtiges Statussymbol da. Ihnen ist es besonders wichtig, stets auf dem neusten Stand der Technik zu bleiben. Das ist einerseits jugendkulturell zu begründen, Stichwort Zugehörigkeit und Mitgliedschaft vs. Ausgrenzung und Exklusion. Andererseits messen Jugendliche ihrem Smartphone eine sehr große Bedeutung bei, die sich nicht nur in regelmäßiger Nutzung ausdrückt, sondern auch dadurch, dass es einen festen Platz in ihrer Lebenswelt einnimmt. Das Smartphone ist das persönliche Medium von jungen Menschen, das sie ständig mit sich führen.

Letztlich ist es jedoch die Aufgabe von jeder und jedem Einzelnen, das eigene Konsum- und Kaufverhalten zu hinterfragen und zu  reflektieren. Hierzu sollten die Fachkräfte die nötigen Impulse geben. Eine Diskussionsrunde zu diesen Themen (eigenes Konsumverhalten, Entsorgung von alten Geräten, Wegwerfgesellschaft, Nachhaltigkeit etc.) bietet sich an. Gerade der Punkt der fach- und umweltgerechten Entsorgung bedarf einer expliziten Behandlung. Schließlich sind wir dabei stets für uns und unsere Umwelt verantwortlich, und dafür ist wichtig, dass die enthaltenen Schadstoffe entsprechend entsorgt und Rohstoffe in Teilen wiederverwendet werden können. Insofern bietet es sich an, mit der Zielgruppe auch über Alternativen zu sprechen: Funktioniert das Gerät noch, kann man es weiterverkaufen, verschenken oder einer gemeinnützigen Organisation spenden.

Zum Einsatz in der Arbeit mit Erwachsenen, SeniorInnen und PädagogInnen:

Die Themen des Films Death by Design eignen sich ebenso für den Einsatz mit einer erwachsenen Zielgruppe. Erwachsene fungieren mit ihrem Kauf- und Konsumverhalten stets als Vorbilder von Heranwachsenden und jungen Menschen. Deshalb ist es auch in diesem Kontext besonders wichtig, dass die Teilnehmenden ihr eigenes Konsum- und Kaufverhalten hinterfragen und hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion kritisch reflektieren. Eine Gruppendiskussion und Impulsgebung durch die Fachkraft zu den oben genannten Themen (eigenes Konsumverhalten, Entsorgung von alten Geräten, Wegwerfgesellschaft, Nachhaltigkeit etc.), ist deshalb auch an dieser Stelle sinnvoll und ratsam. Gerade, wenn es um die fachgerechte Entsorgung von Altgeräten geht, sollten Erziehungsberechtigte und (pädagogische) Fachkräfte als Ansprechpartner für ihre Kinder/Zielgruppe dienen und sie über die fachgerechte Entsorgung informieren. Denn schließlich bedarf es dabei der aktiven Beteiligung der VerbraucherInnen, denn nur so können die Ziele (Reduktion von Elektroschrott, Recycling etc.) erreicht werden.

Die Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten kann auf mehreren Wegen erfolgen: So zum Beispiel kostenlos beim öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (auf dem Wertstoffhof). Unter bestimmten Umständen ist auch der Elektrofachhandel zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet. Um die VerbraucherInnen über ihre Pflichten und Möglichkeiten zu informieren und für diese zu sensibilisieren, wird seit 2019 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Bundesumweltamt (UBA) eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Plan E“ durchgeführt. Sie soll VerbraucherInnen für das Thema der richtigen Altgeräte-Rückgabe sensibilisieren und zu entsprechendem Handeln motivieren.

Anknüpfungspunkte für aktive Medienarbeit:

„Death by Design“ – was ist gemeint?

Die Gruppe bekommt zur Aufgabe, sich über den Filmtitel zu unterhalten und ihn zu analysieren. Welche Botschaft möchte der Titel vermitteln? Wie bewerten die Gesprächsteilnehmenden den Filmtitel? Gilt er als gelungen, ansprechend, zu langweilig etc.? Gibt es ggf. andere Ideen oder Vorschläge? Falls ja, welche? Die jeweiligen Überlegungen der TeilnehmerInnen sollten im Nachgang besprochen und näher erörtert werden.

Upcycling

Upcycling ist eine Methode im Kreativ- und Making-Bereich: Aus vermeintlichem Müll entstehen attraktive und nützliche neue Gegenstände. Zahlreiche Anregungen finden sich z.B. in der Broschüre „Making-Aktivitäten mit Kindern“. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist diese Methode sehr beliebt und führt immer zu einmaligen und ressourcenschonenden Ergebnissen.

Sammelbox

Es kann auch ein gemeinsames Rückgabe-Projekt initiiert werden. Denkbar wäre hier eine Art Sammelbox, bei der SchülerInnen, aber auch LehrerInnen die Möglichkeit haben, ihre Altgeräte bzw. Elektroschrott abzugeben. Durch einen Aushang am schwarzen Brett oder die Information über die KlassenlehrerInnen kann die komplette Stufe/Schule mit einbezogen werden. Die gesammelten Geräte werden dann von der Schule bspw. durch den Hausmeister oder die Projektklasse fachgerecht entsorgt bzw. an eine Einrichtung gespendet. Aktuelle führt z.B. das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen eine Handy-Sammelaktion unter dem Motto „Alte Handys für Familien in Not spenden“ durch. Eine ähnliche Aktion wird in Baden-Württemberg von verschiedenen Trägern und den Evangelischen Landeskirchen von Baden und Württemberg durchgeführt.

Fragebogen-Aktion und Diskussion

Ein zentraler Baustein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen ist zweifelsfreie eine ehrliche Bestandsaufnahme des eigenen Mediennutzungsverhaltens und der eigenen Geräteausstattung. Dabei muss in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nochmals differenziert werden zwischen eigenen Geräten und Geräten, die im Haushalt zur Verfügung stehen. Dazu wird mit einem Fragebogen erfasst, welche Geräte und wie viele privat zur Verfügung stehen. Eine Vorlage dafür findet sich z.B. in der „Arbeitshilfe Elektroschrott“ (PDF) des Evangelischen Uentrums für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF (Seite 7 und 8).

Die Auswertung der Ergebnisse sollte anonym erfolgen, um niemanden in der Gruppe bloßzustellen. Im Anschluss daran könnte eine gemeinsame Selbstverpflichtung erarbeitet werden: wie lange bin ich bereit, auf eine Neuanschaffung zu verzichten? Wo und mit wem kann ich mich dafür einsetzen, dass digitale Geräte möglichst lange genutzt werden?
Mit älteren Jugendlichen und Erwachsenen kann eine Diskussion darüber angeschlossen werden, wie eine verantwortungsbewusste Nutzung digitaler Geräte aussehen könnte. Denn eine Teilhabe an vielen Lebensbereichen ist in modernen Gesellschaften ohne digitale Endgeräte nicht mehr denkbar. Insofern kann es nicht darum gehen, digitale Geräte aus dem eigenen Leben zu verbannen. Aber wie weit sind meine Bedürfnisse authentisch, ab wann gebe ich verlockenden Angeboten nach – und welche Verantwortung haben Anbieter und Hersteller von Geräten (Stichworte: geplante Obsoleszenz und Zwang zu technischen Upgrades).

Ausflug auf den Wertstoffhof

Natürlich kann es sich bei der vorliegenden Thematik auch anbieten, einen Wertstoffhof zu besuchen. Auf freundliche Nachfrage bekommen Klassen oder eine Stufe bestimmt eine (kostenlose) Führung bzw. einen Rundgang über das Gelände. Bei dieser Gelegenheit können die Teilnehmenden Altgeräte oder Elektroschrott mitbringen und entsprechend vor Ort entsorgen.

Passende Materialien

Weitere Materialien und Anregungen zu den filmischen Themen finden sich ebenfalls in unserer Materialdatenbank mekomat.de, z.B. die Veröffentlichungen „Das Leben eines Smartphones“, oder unser Artikel über „Nachhaltigkeit beim mobilen Alleskönner?“. Ebenfalls hilfreich, kann der bereits veröffentlichte Filmtipp „Welcome to Sodom – dein Smartphone ist schon hier“ sein.

Für wen?

LehrerInnen, SeniorInnen, Eltern und Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren

Bezugsmöglichkeiten:

Ein Direktbezug der DVD mit Vorführrecht ist unter oekumenischer-medienladen.de möglich.

Fazit:

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind heutzutage als gesellschaftliche Themen akzeptiert. Gerade bei jungen Menschen ist ein zunehmendes Engagement für sozial-ökologische Themen festzustellen. Globale Bewegungen wie Fridays for Future machen dies deutlich und fordern einen Wandel sowie ein Umdenken der politischen Akteure. Auch die Sinus-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche? 2020“ verdeutlicht, dass die zunehmende Zerstörung der Lebensgrundlagen auf der Erde wird von den Jugendlichen als entscheidend für ihre eigene und die Zukunft ihrer Kinder empfunden. Dieses Problem hat sich aus Sicht junger Menschen zu einer zentralen Frage der Generationengerechtigkeit entwickelt.

Death by Design eignet sich deshalb zum Einsatz in der schulischen sowie außerschulischen Medienarbeit mit Heranwachsenden und in der Arbeit mit Erwachsenen, um über aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Wegwerfgesellschaft etc. ins Gespräch zu kommen.

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