Woran wir gerade arbeiten – Juli 2023

Zahlreiche Tagungen, Vorträge und Workshops in den letzten Wochen hatten vor allem ein Thema: Künstliche Intelligenz. Auch die diesjährigen re:publica hatte damit neben dem eigentlichen Motto „Cash!“ noch einen weiteren Schwerpunkt, der in zahlreichen Veranstaltungen unterschiedliche Aspekte des Themas KI beleuchtete. Derweil wächst die Sammlung von AI-Tools, die auf der Website theresanaiforthat gesammelt werden, beständig weiter an – auf mittlerweile über 5.700. Höchste Zeit, auch nochmal über die Konsequenzen für die Medienbildung nachzudenken.

Woran wir gerade arbeiten – Juni 2023

Nein, die Matrix wird es absehbar nicht geben, den Terminator auch nicht und HAL 9000 (immerhin schon 1968 in Stanley Kubricks berühmten Film „2001: Odyssee im Weltraum“) oder Marvin, den leicht depressiven Roboter aus Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ (1979) erst recht nicht. Denn eine solche starke KI, die aufgrund uneingeschränkter Lernprozesse ein Bewusstsein ihrer selbst und Gefühle entwickelt, ist – bis auf Weiteres – ebenso ausgeschlossen wie die Entwicklung einer allgemeinen KI, die als Superintelligenz in allen möglichen Bereichen einsetzbar wäre.

Woran wir gerade arbeiten – Mai 2023

Ich weiß nicht, ob Sie das in dem aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz (KI), den ChatGPT ausgelöst hat, mitbekommen haben: Eine lange Liste fachlich renommierter oder anderweitig prominenter Menschen forderte Ende März in einem offenen Brief einen sechsmonatigen Entwicklungsstopp für KI. Unter den ersten der mittlerweile über 27.000 Unterzeichner:innen fallen nach den fachlich anerkannten Informatikern Yoshua Bengio und Stuar Russell sofort die nächsten beiden Personen auf. Da wäre zunächst Elon Musk, der – getreu dem Motto „bad news is better than no news“ – mit seinem „Umbau“ des Kurznachrichtendienstes Twitter seit Monaten nicht aus den Schlagzeilen herausfindet.

08. Mai 2023: Dammbruch der KI? Was vom Hype um „chatGPT“ bleibt.

Künstliche Intelligenz (KI) hat bisher eher im Hintergrund unseren Alltag bestimmt. Nun ist sie zuerst mit dem textbasierten Dialogsystem chatGPT einer breiten Öffentlichkeit zugänglich geworden, die von den Leistungen des Systems begeistert und erschrocken zugleich ist. Im Rahmen einer Abendveranstaltung am 8. Mai in Stuttgart werden die Referent:innen, darunter Prof. Andreas Büsch, den Hype entzaubern und die wirklichen gesellschaftlichen Herausforderungen freilegen.

Woran wir gerade arbeiten – April 2023

Einen mutigen bis gewagten Vorschlag hat der Vorsitzende der Telekom-Stiftung, der frühere Bundesminister Thomas de Maizière gemacht, um Schule bei der Digitalisierung endlich voranzubringen. Denn die Föderalismus-Debatte um eine Aussetzung oder gar Abschaffung der Länder-Zuständigkeit im Bereich Schule im Kontext der Anforderungen für die sogenannte digitale Bildung ist schon etliche Jahre alt und hat zwar mit einer entsprechenden Grundgesetzänderung 2019 immerhin den Digitalpakt Schule hervorgebracht. Aber die zur Verfügung gestellten Mittel wurden nur extrem zögerlich abgerufen. 

Unterwegs zur Praxis: Zweite Präsenzphase von #mepps22

Was haben eine Spurensuche nach einem Mörder per App, ein Stopptrick-Video und ein Radio-Interview mit dem oben gezeigten Beitragsbild gemeinsam? Das alles sind – unter anderem – Ergebnisse aus der zweiten Präsenzphase unseres Zertifikatskurses medienpädagogische Praxis #mepps22, die vergangene Woche im Katholisch Sozialen Institut (KSI) in Siegburg stattfand. Daneben ging es um die Vorstellung der Projektideen für die anschließende Praxisphase.

Woran wir gerade arbeiten – März 2023

Woran wir gerade arbeiten … das lesen Sie im Wesentlichen ja in den folgenden Rubriken unseres Newsletters: Vor allem die Tagungen im Frühjahr sind jetzt „dran“ und diverse Absprachen und Vorbereitungen für Workshops und Publikationen im Laufe des Jahres. Davon zu gegebener Zeit mehr.

Woran wir gerade arbeiten – Februar 2023

Wie im Januar-Newsletter prognostiziert, scheint es tatsächlich derzeit landauf, landab ein Thema in Fachzeitschriften, Feuilletons und Social-Media-Beiträgen zu geben: den Chatbot auf Basis eines Generative Pretrained Transformers, kurz ChatGPT. Denn die Ergebnisse, die die KI aus Milliarden bis Ende 2021 durchgearbeiteten Textdokumenten generiert, sind überwiegend ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass ChatGPT auch komplexe normalsprachliche Fragen sehr gut versteht.

Woran wir gerade arbeiten – Januar 2023

Zu Beginn eines neuen Jahres liegt die Rückschau eben so nahe wie die Frage nach den zukünftig relevanten Themen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne jegliche hellseherischen Fähigkeiten sehe ich vor allem drei Fragestellungen, die uns in diesem Jahr – und darüber hinaus – beschäftigen werden.