Unterwegs zur digitalen Arbeitswelt

Unterwegs zur digitalen Arbeitswelt - eine Gruppe Jugendlicher schaut auf einen Bildschirm
Foto: Fotolia.com – goodluz

Anforderungen an Medienbildung aus Sicht der Wirtschaft

Die Digitalisierung beziehungsweise die digitale Kommunikationsrevolution wird in ihren Auswirkungen für das Arbeitsleben zunehmend klarer erkennbar: Heute geborene Kinder werden einmal in Berufen arbeiten, für die es heute noch gar keine Arbeitsplatzbeschreibungen gibt – und womöglich gibt es dann für viele Stellen in der digitalisierten Wirtschaft auch keine Arbeitsplatzbeschreibungen im herkömmlichen Sinne mehr.

Angesichts dieses Wandels stellen sich eine Reihe von Fragen mit Blick auf Arbeit 4.0: Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Welche Anforderungen ergeben sich aus Sicht der Wirtschaft und wie wird Medienbildung dort verstanden? Werden die heutigen Angebote zur Medienbildung den Anforderungen von Studium und Beruf gerecht? Welchen Stellenwert sollte informatorische Bildung haben? Oder brauchen wir eher eine grundlegende Medienbildung, die über technische Kompetenzen und darauf bezogenes Hintergrundwissen weit hinausgeht? Wie müsste das Verhältnis von formellen zu informellen Bildungsangeboten in Bezug auf Medien aussehen? Was ist der Mehrwert der außerschulischen Bildung? Und wo bleibt die politische Bildung – angesichts zahlreicher netzpolitischer und rechtlicher Implikationen der Digitalisierung?

Diesen und weiteren Fragen zur Medienbildung im Übergang zwischen Schule und Beruf wollen wir gemeinsam mit Ihnen und ausgewiesenen Expertinnen und Experten bei der kommenden Tagung in der Reihe Digital 2020 auf den Grund gehen.

Anmeldungen sind noch möglich bis zum 29. Februar 2016 online unter http://zumlink.de/DigitaleArbeitswelt

Programm der Tagung

Mittwoch, 2.03.2016

bis 12:00 Uhr Anreise
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen
Gunter Geiger, Bonifatiushaus
13:15 Uhr Bildung und Beschäftigung 4.0: Wie sieht die Arbeits- und Bildungswelt der Zukunft aus
Prof. Dr. Jutta Rump, Institutsleitung, Institut für Beschäftigung und Employability
14:15 Uhr Wie tickt Jugend? Auf dem Weg zum Beruf.
Ergebnisse aktueller Studien zu Medienwelten Jugendlicher

Peter Holnick, MUK Hessen
15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr   Erwartungen der Berufswelt an die Medienkompetenz Jugendlicher

Wirtschaft 4.0: Medienkompetenz und Bildung im Zeichen von Disruption und digitalem Dilemma
Walter Lorz, Leitung & Head of Expertise OB//CC Online Business und Community Communication GmbH & Co. KG

Industrie 4.0: Welche Qualifikationen brauchen wir?
Dr. Jörg Friedrich, Geschäftsführer VDMA

16:30 Uhr Pause
16:45 Uhr Wie kann Medienkompetenz erlernt werden?

Anmerkungen zu einem vielgenutzten Begriff
Prof. Andreas Büsch, Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofs­konferenz

Statements
Mathias Rust, Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Hessen
Felix Münch, Hessische Landeszentrale für politische Bildung -Referat 1 / I – Jugendarbeit / Wirtschaft / Soziales

Diskussion
Moderation: Lothar Harles, AKSB

18:00 Uhr Fazit des ersten Tages
Prof. Andreas Büsch
18:30 Uhr Abendessen
20:00 Uhr Abendveranstaltung

Donnerstag, 3.03.2016

08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Im Gespräch mit der Praxis:
Anforderungen an die Medienbildung Jugendlicher im Übergang zwischen Schule und Beruf

Im Gespräch mit Schülern, Auszubildenden, (Berufsschul-)Lehrern und Unternehmensvertretern
Moderation: Peter Holnick
10:00 Uhr Projektbeispiele: Digitale Bildungs- und Arbeitswelt in der Praxis

Workshop I: „Mit Videoclips neue Perspektiven schaffen“ – Medienprojekte mit sozial benachteiligten Jugendlichen am Beispiel der Ausbildungsinitiative Joblinge Offenbach, Referent: Michael Serr, Medien- und Sozialpädagoge im MOK Rhein-Main

Workshop 2: „realtimecomic – digitale Bildgeschichten im Comicstyle“ – Mit Kreativität, Sprache und digitaler Technik zu mehr Medienkompetenz“ – Projektprüfung bei Hauptschülern, Referent: Mitsch Schulz

10:45 Uhr Kaffeepause
11:15 Uhr Projektbeispiele: Digitale Bildungs- und Arbeitswelt in der Praxis
Zweiter Durchgang – Möglichkeit zum Wechsel der AG
12:00 Uhr Berichte aus den Workshops
Prof. Andreas Büschanschl. Ausblick und Verabschiedung
Lothar Harles, AKSB
Gunter Geiger, Bonifatiushaus Fulda
12:30 Uhr Mittagessen

 Veranstaltungsort
Bonifatiushaus, Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda
Neuenberger Straße 3-5, 36041 Fulda, Telefon (0661) 8398-0, Telefax (0661) 8398-136
info@bonifatiushaus.de, www.bonifatiushaus.de

Tagungsleitung
Sandra Bischoff, Prof. Andreas Büsch, Gunter Geiger, Lothar Harles, Peter Holnick

Tagungsbeitrag
Der Tagungsbeitrag für die gesamte Tagung beträgt 75 Euro. Darin enthalten sind eine Übernachtung im Einzelzimmer, Vollverpflegung sowie alle sonstigen Tagungskosten.
Tagungsbesuchende ohne Übernachtung zahlen 40 Euro. Studierende, Arbeitslose, Empfänger von Grundsicherung, Freiwilligendienstleistende sowie Auszubildende zahlen nur 50% des Tagungsbeitrags.

Anmeldung
Bis zum 29. Februar 2016 online unter http://zumlink.de/DigitaleArbeitswelt

Nähere Informationen zu den Kooperationspartnern

Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB)
Heilsbachstr. 6, 53123 Bonn, Tel. (0228) 28929-30, Fax (0228) 28929-57
Mail: info@aksb.de Web: www.aksb.de

Bonifatiushaus Haus der Weiterbildung der Diözese Fulda
Neuenberger Straße 3-5, 36041 Fulda, Tel. (0661) 8398-0, Fax (0661) 8398-136
Mail: info@bonifatiushaus.de  Web: www.bonifatiushaus.de

Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
Saarstr. 3, 55122 Mainz, Tel. (06131) 28944-555, Fax Tel. (06131) 28944-8555
Mail: clearingstelle@kh-mz.de  Web: http://medienkompetenz.katholisch.de

LPR Hessen – Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
Wilhelmshöher Allee 262, 34131 Kassel, Tel. (0561) 93586-0, Fax (0561) 93586-30
Mail: lpr@lpr-hessen.de  Web: www.lpr-hessen.de

MUK Hessen – Institut für Medienpädagogik und Kommunikation
Frankfurter Strasse 160 – 166, 63303 Dreieich, Tel. (06103) 31311-203, Fax (06103) 31311-206
Mail: muk@muk-hessen.de, Web: www.muk-hessen.de

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