Medienkompetenz

Wegweiser Medienkompetenz-Modellen
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Lebenswelten sind Medienwelten – unser Alltag ist mit Medien durchsetzt, mit denen wir kommunizieren, uns informieren, unterhalten und bilden. Insofern wird unser Leben wesentlich dadurch bestimmt, welche Medien wir wann, wo und wie verwenden. Dadurch nehmen Medien die Stellung von Sozialisationsinstanzen ein, die unsere Empfindungen, unser Denken und unsere Weltsicht entscheidend mitprägen. Und umgekehrt wird unsere Mediennutzung geprägt durch viele Aspekte unserer Lebenswelt, z.B. welcher Kultur und welchem Milieu wir uns zugehörig fühlen oder welche sozioökonomischen Präferenzen und Möglichkeiten wir haben. Damit wird Medienkompetenz zu einer Schlüsselqualifikation.

Dabei ist der Begriff Medienkompetenz schillernd und wird vielfältig in unterschiedlichen Kontexten genutzt. Daher vertritt die Clearingstelle Medienkompetenz eine christlich geprägte Auffassung von Medienkompetenz. Darin spielen die Menschen- und Lebensdienlichkeit des Medienumgangs eine zentrale Rolle, wofür wiederum vor allem reflexive und ethische Kompetenzen notwendig sind.

 

WhateverTree

Soziale Medien begleiten uns fast permanent in unserem Alltag. Egal ob passiv, durch reines Konsumieren von Inhalten, oder aktiv, durch das Teilen von eigenen Beiträgen. Diese digitale Interaktion nimmt viel Zeit des Tages ein und wirkt in das analoge Leben hinein. Die möglichen Auswirkungen dieser Mediennutzung werden in dem Kurzfilm „WhateverTree“ behandelt. Ein besonderer Blick liegt dabei auf den Folgen für die Natur und die Umwelt.

Woran wir gerade arbeiten – Juli 2023

Zahlreiche Tagungen, Vorträge und Workshops in den letzten Wochen hatten vor allem ein Thema: Künstliche Intelligenz. Auch die diesjährigen re:publica hatte damit neben dem eigentlichen Motto „Cash!“ noch einen weiteren Schwerpunkt, der in zahlreichen Veranstaltungen unterschiedliche Aspekte des Themas KI beleuchtete. Derweil wächst die Sammlung von AI-Tools, die auf der Website theresanaiforthat gesammelt werden, beständig weiter an – auf mittlerweile über 5.700. Höchste Zeit, auch nochmal über die Konsequenzen für die Medienbildung nachzudenken.

Woche der Medienkompetenz in Rheinland-Pfalz

„Da gibt’s doch was von …“ Die Clearingstelle Medienkompetenz bietet einen kostenfreien Online-Workshop zu digitalen Tools an – am 06. Juli 2023 von 16 Uhr bis 17.30 Uhr. Dieser Workshop findet im Rahmen der Woche der Medienkompetenz in Rheinland-Pfalz statt, die in der Woche vom 03. bis 09. Juli 2023 von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz ausgerichtet wird. Ziel der Aktionswoche ist es, das vielfältige Engagement für mehr Medienkompetenz und die zahlreichen Angebote in Rheinland-Pfalz sichtbar zu machen.

Woran wir gerade arbeiten – Juni 2023

Nein, die Matrix wird es absehbar nicht geben, den Terminator auch nicht und HAL 9000 (immerhin schon 1968 in Stanley Kubricks berühmten Film „2001: Odyssee im Weltraum“) oder Marvin, den leicht depressiven Roboter aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“ (1979) erst recht nicht. Denn eine solche starke KI, die aufgrund uneingeschränkter Lernprozesse ein Bewusstsein ihrer selbst und Gefühle entwickelt, ist – bis auf Weiteres – ebenso ausgeschlossen wie die Entwicklung einer allgemeinen KI, die als Superintelligenz in allen möglichen Bereichen einsetzbar wäre.

Willi macht Schule: Kommunikation

Was uns Menschen ausmacht, ist die Fähigkeit, über Kommunikation unser Zusammenleben zu organisieren, Gemeinschaften und Gesellschaften zu formen und so unsere Kultur zu entwickeln. Aber wie funktioniert Kommunikation zwischen Menschen eigentlich? Und warum geht sie so oft schief? Dass Kommunikation weit mehr ist als Sprache, zeigt der vorliegende Film mit den begleitenden Materialien. Der bekannte Moderator Willi Weitzel („Willi wills wissen“) führt dazu in zentrale Aspekte des Themas ein.

Woran wir gerade arbeiten – Mai 2023

Ich weiß nicht, ob Sie das in dem aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz (KI), den ChatGPT ausgelöst hat, mitbekommen haben: Eine lange Liste fachlich renommierter oder anderweitig prominenter Menschen forderte Ende März in einem offenen Brief einen sechsmonatigen Entwicklungsstopp für KI. Unter den ersten der mittlerweile über 27.000 Unterzeichner:innen fallen nach den fachlich anerkannten Informatikern Yoshua Bengio und Stuar Russell sofort die nächsten beiden Personen auf. Da wäre zunächst Elon Musk, der – getreu dem Motto „bad news is better than no news“ – mit seinem „Umbau“ des Kurznachrichtendienstes Twitter seit Monaten nicht aus den Schlagzeilen herausfindet.

Tools spezial: Fake News enttarnen (Teil 16)

Fake News, Falschmeldungen, Desinformation – das alles ist nicht neu. Doch durch Einsatz von Programmen mit künstlicher Intelligenz (KI) werden gefälschte Inhalte immer besser – und damit auch immer schwerer zu durchschauen. Der 16. Teil unserer Best-of-Tools-Reihe stellt keine digitalen Tools im engeren Sinne vor, sondern widmet sich Werkzeugen und Methoden, die dabei helfen, Fake News zu erkennen.

Woran wir gerade arbeiten – April 2023

Einen mutigen bis gewagten Vorschlag hat der Vorsitzende der Telekom-Stiftung, der frühere Bundesminister Thomas de Maizière gemacht, um Schule bei der Digitalisierung endlich voranzubringen. Denn die Föderalismus-Debatte um eine Aussetzung oder gar Abschaffung der Länder-Zuständigkeit im Bereich Schule im Kontext der Anforderungen für die sogenannte digitale Bildung ist schon etliche Jahre alt und hat zwar mit einer entsprechenden Grundgesetzänderung 2019 immerhin den Digitalpakt Schule hervorgebracht. Aber die zur Verfügung gestellten Mittel wurden nur extrem zögerlich abgerufen. 

Filmanalyse

Wer Filme schaut ist vertraut mit unterschiedlichsten Genres. Doch woher genau kommt dieses unmittelbare Gespür dafür, ob es sich um einen Liebes- oder Actionfilm handelt? Warum genau wirken Figuren bei ihrem ersten Auftreten bereits auf eine bestimmte Art und Weise? Die Techniken hinter dem eigentlichen Film erzeugen ganz unterschiedliche Wahrnehmungen und Emotionen bei den Betrachtenden. Wie genau das funktioniert zeigt der Lehrfilm Filmanalyse.

Unterwegs zur Praxis: Zweite Präsenzphase von #mepps22

Was haben eine Spurensuche nach einem Mörder per App, ein Stopptrick-Video und ein Radio-Interview mit dem oben gezeigten Beitragsbild gemeinsam? Das alles sind – unter anderem – Ergebnisse aus der zweiten Präsenzphase unseres Zertifikatskurses medienpädagogische Praxis #mepps22, die vergangene Woche im Katholisch Sozialen Institut (KSI) in Siegburg stattfand. Daneben ging es um die Vorstellung der Projektideen für die anschließende Praxisphase.