Medienkompetenz – nicht ohne Ethik!

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Bild: Netzwerk Medienethik

Clearingstelle Medienkompetenz ist Teil des Netzwerkes Medienethik

Seit über 40 Jahren spielt der Begriff Medienkompetenz in den medienpädagogischen Diskussionen eine entscheidende Rolle. Dieser Begriff umfasst eine Reihe von einzelnen Kompetenzen. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassung darüber, welche Teildimensionen zur Medienkompetenz gehören. Vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes ist für die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofkonferenz eine ethische Dimension unabdingbarer Bestandteil von Medienkompetenz. Unserer Auffassung nach bedeutet Medienkompetenz, dass Menschen in mediatisierten Gesellschaften mündig, eigenverantwortlich und sozial abgestimmt handeln zu können. Dieses Ziel kann aber nur erreicht werden, wenn wir unsere eigenen Urteile einer ethischen Bewertung unterziehen.

Medienethisch aktive Personen und Institutionen, die diese Position ebenfalls vertreten, haben sich zu dem Netzwerk Medienethik zusammengeschlossen. Gemeinsam ringen sie um Perspektiven für die Medienkritik und koordinieren ihre Engagements. Auch die Clearingstelle Medienkompetenz ist nun Teil dieses Netzwerkes. Das Netzwerk Medienethik ist eine offene medienethische Kontakt- und Diskussions-Plattform. Es wird (neben dem Engagement von vielen Einzelpersonen) von Institutionen und Organisationen mit deutlicher medienethischer oder medienpolitischer Ausrichtung getragen. Die Mitglieder des Netzwerkes kommen u.a. aus den Bereichen Ausbildung, Kinder- und Jugendmedienschutz/Medienbildung, Regierungsbehörden und Wissenschaft. Ziel des Netzwerkes ist es, der ethischen Reflexion in der Medienbildung eine größere Bedeutung zukommen zulassen.

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