Was vom Sommer übrig ist

 aufeinander gestapelte Bücher und darauf eine Figur
Die Preisträgerstatuette © Deutsche Bischofskonferenz

Nicht weniger als 233 Bücher, die von 70 Verlagen eingereicht wurden, sind „durchgearbeitet“ und die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) hat das diesjährige Preisbuch ausgewählt: „Was vom Sommer übrig ist“ der deutschen Autorin Tamara Bach, erschienen im Carlsen Verlag. Pünktlich zum diesjährigen Welttag des Buches und exakt eine Woche vor der Preisverleihung, hat die Deutsche Bischofskonferenz einen Videobeitrag zum Preisbuch veröffentlicht, in dem Jugendliche und Jurymitglieder das Buch näher vorstellen.

Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg Stuttgart), nimmt die Auszeichnung der Preisträgerin vor. Die Verleihung findet am 30. April 2013 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart statt.

Die Preisträgerin Tamara Bach wurde 1976 in Limburg an der Lahn geboren und wuchs in Ludwigshöhe in Rheinland-Pfalz auf. Sie studierte Germanistik und Anglistik für das Lehramt in Mainz und Berlin. Neben ihrem Studium arbeitete sie für das Fernsehen und entwickelte Jugendtheaterstücke.
Ihr erstes Buch „Marsmädchen“ wurde 2002 als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem 2004 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.

Der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis wird in diesem Jahr zum 24. Mal vergeben. Seine „Erfindung“ geht zurück auf eine Initiative des katholischen Autors Willy Fährmann, der 1974 in einem Brief an den damaligen Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heinrich Tenhumberg, auf die Beudeutung der Kinder- und Jugendliteratur hinwies.

1979 konnte der Preis erstmals verliehen werden. Die Entscheidung über den Preisträger trifft der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz auf Empfehlung einer neunköpfigen Jury, zu der u.a. Vertreter des Borromäusvereins, des St. Michaelsbundes, des Deutschen Katechetenvereins und des katholischen Buchhandels gehören. Fachkundige Persönlichkeiten, davon eine aus dem deutschsprachigen Ausland, sind ebenfalls Mitglieder der Jury. Ausgezeichnet werden Bücher, die „beispielhaft und altersgemäß christliche Lebenshaltungen verdeutlichen, religiöse Erfahrungen vermitteln und Glaubenswissen erschließen“. Die prämierten „Werke sollen das Zusammenleben von Gemeinschaften, Religionen und Kulturen fördern. Dabei muss die transzendente und damit religiöse Dimension erkennbar sein“.

Neben der Wahl des Preisbuchs erstellt die Jury in jedem Jahr auch eine Empfehlungsliste von Büchern. Diese werden in einer farbigen Broschüre ausführlich vorgestellt.

Eine Übersicht über die Preisträger der letzten Jahre, Erläuterunge zur Geschichte des Preises und zu der Preisträgerstatuette (oben im Bild) gibt es auf der Website der Initiative Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz.

 

Diesen Artikel empfehlen:

Das könnte Sie auch interessieren: