Jetzt für den medius 2021 bewerben!

Medius
Foto: fsf

Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) und die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) schreiben erneut den medius aus. Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit aktuellen, innovativen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienpädagogik und Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2021, die Arbeiten können bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) unter medius@mabb.de eingereicht werden.

Der medius wird 2021 zum dreizehnten Mal vergeben und konzentriert sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis und fördert interdisziplinäre und internationale Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen innovative, wissenschaftliche sowie praxisorientierte Abschlussarbeiten. Hervorzuheben ist dabei die Bedeutung einer Theorie-Praxis-Verbindung. Die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und deren Chancengleichheit sowie der Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen sind hierbei wesentliche Aspekte. Weitere wünschenswerte Aspekte sind Interdisziplinarität (Impulse, die Medientheorie und -praxis mit anderen Disziplinen, zum Beispiel der Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaften, Jura oder der Informatik verknüpfen) sowie Internationalisierung (Arbeiten, die unter Berücksichtigung der internationalen Forschungslage die aktuelle  Medienentwicklung reflektieren).

Bewerbung

Die Ausschreibung des medius richtet sich zusätzlich zur bisherigen Zielgruppe der Studierenden (medien-) pädagogischer Studiengänge ausdrücklich auch an alle fachfremden Disziplinen, die eine Relevanz für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz geltend machen können.

Es können Abschlussarbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die im Jahr oder im Vorjahr der Ausschreibung abgeschlossen worden sind (i.d.R. Bachelor, Master, Magister, Diplom, Staatsexamen). Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten. Die Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich.

Neben den üblichen einzureichenden Unterlagen (s. unten) soll aufgezeigt werden, inwieweit das Thema bzw. die Erkenntnisse der Abschlussarbeit für Fragen der Medienpädagogik oder des Jugendmedienschutzes relevant und ggf. in der Praxis verwertbar sind. Diese Bezüge können in Form eines Textes, einer Projektskizze, einer Präsentation, eines Videos o.Ä. dargestellt werden.

Bewerbungsunterlagen:

  • Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird
  • ein- bis zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit
  • Gutachten der Dozentin bzw. des Dozenten (soweit vorhanden)
  • Abschlussarbeit als PDF-Datei
  • kurze Darstellung der Relevanz und Verwertbarkeit für die Praxis (Medienpädagogik, Jugendmedienschutz) im beliebigen Format

Abgabe:

Einreichungen für den medius 2021 können ab sofort an medius@mabb.de geschickt werden. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2021.

Preisvergabe

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden. Die Jury setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Preisstifter.
Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.

Alle Informationen zum medius 2021 und zur Ausschreibung finden Sie auf fsf.de.
Berichte über die Preisverleihungen 2020 sowie 2019 finden Sie auf unserer Website.


Der Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz ist Vertreter der Katholischen Kirche im Kuratorium der fsf.

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