Aus Erfahrung gut? Einladung zur Fachtagung mepodi 2022

Nach Delta kommt eigentlich Epsilon – aber wir sind mittlerweile laut RKI bei Omikron. Wir wissen heute noch nicht, welche neuen Virus-Varianten unser gesellschaftliches Leben beeinträchtigen werden und in welcher Intensität. Doch eins ist bereits jetzt sicher: Die Folgen von Corona werden uns noch einige Jahre begleiten und nicht einfach von heute auf morgen verschwinden. Für den Bereich der politischen Bildung und der Medienbildung ergeben sich damit eine Reihe von Fragen, die wir in der Fachtagung „Aus Erfahrung gut?“ im Rahmen der Reihe mepodi am 11. und 12. Mai 2022 erörtern wollen. Letzte Chance zur Anmeldung!

Woran wir gerade arbeiten – April 2022

Angesichts des Kriegs in der Ukraine sind auch wir fassungslos. Gleichzeitig betrifft uns das Thema nicht nur menschlich, sondern auch inhaltlich. Denn der Krieg findet parallel im Netz statt – es ist ein Krieg um Informationen und Desinformationen über Social Media und Co. Um dieses Thema geht es daher in einem Interview, das ich mit DOMRADIO.DE führen durfte. Vor allem ist es erstmals ein Krieg, der in und über TikTok stattfindet. Dazu äußert sich Kerstin Heinemann (JFF), Mitglied im Beirat der Clearingstelle Medienkompetenz, im Interview mit dem rbb „Da prasselt der Krieg ins Kinderzimmer“.

SIM-Studie 2021: Senior*innen, Information, Medien.

Nicht alle Generationen sind gleichermaßen mit Technik und Medien aufgewachsen oder im Beruf damit in Berührung gekommen. Aus diesem Grund ist ein besonderer Blick auf die ältere Generation hinsichtlich der Folgen des Megatrends Digitalisierung nötig. Zahlen zum Medienumgang von Personen ab 60 Jahren in Deutschland bietet nun der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs). Die SIM-Studie 2021 (Senior*innen, Information, Medien) versteht sich als Basisstudie, die wesentliche Parameter zur Mediennutzung der älteren Generation unter gerontologischen Aspekten darlegt.

Wo Kirche online wächst: 15 Jahre Kirche im Web

Nachdem die Tagung Kirche im Web (KIW) im vergangenen Jahr coronabedingt erstmals rein online stattfinden musste, gab es dieses Jahr neben dem Jubiläum auch eine echte Premiere. Denn unter dem Tagungsmotto „Wo Kirche online wächst“ ging es erstmals hybrid zur Sache. Neben gut 30 Teilnehmenden vor Ort in der Akademie des Bistums Rottenburg-Stuttgart waren nochmal knapp 40 Menschen online zugeschaltet.

Kursausschreibung #mepps22 – 8. Durchgang

Der Zertifikatskurs Medienpädagogische Praxis geht 2022 in die achte Runde. Alle Informationen zu #mepps22 finden Sie auf dieser Seite. Die Bewerbungsfrist läuft in diesem Jahr vom 1. März bis 30. Juni!

Dunkelnacht: Frage nach individueller wie kollektiver Schuld

„Es gibt sie, die weißen Flecken auf der Landkarte der deutschen Geschichte. Umso eindringlicher erscheint ein Roman, der den erzählenden Blick auf eine Randlandschaft der Erinnerungskultur lenkt und damit die Frage nach individueller wie kollektiver Schuld aufgreift.“ So beginnt die Begründung der Jury für ihre Entscheidung. Zuvor hatte die Jury unter Vorsitz von Weihbischof Robert Brahm (Trier) die Aufgabe, aus 161 vorgeschlagenen Titeln ein Preisbuch zu bestimmen. Und nun ist es entschieden. Autorin Kirsten Boie erhält für ihr Werk „Dunkelnacht“ den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis der Deutschen Bischofskonferenz 2022.

My Mirror

In My Mirror steht die junge Inderin Mythili im Mittelpunkt. Sie ist verheiratet und fühlt sich allein. Ihr Ehemann Ramesh ist in Dubai, um zu arbeiten, und ihr einziger sozialer Kontakt ist die kontrollierende Schwiegermutter. So entdeckt sie die interaktive und titelgebende Social-Media-App My Mirror. In kurzen Videoclips verarbeitet sie ihren Alltag, ihre Gefühle und gewinnt schnell eine Fangemeinde. Denn ähnlich wie Instagram oder TikTok kombiniert die App Videoplattform und Messenger und bietet Mythili einen Ausweg aus ihrer Einsamkeit. My Mirror wird für sie zu einem Portal zur Außenwelt, doch zeigt sich ihre Familie darüber nicht besonders erfreut.

Medienerziehung: Mit Kindern über Krieg sprechen

In der Ukraine herrscht Krieg. Bilder von Soldaten, Panzern, zerstörten Häusern und fliehenden Menschen beherrschen die Nachrichten im Fernsehen, im Radio oder auf Social Media. Für Eltern und Erziehende ist wichtig, Kinder mit solchen belastenden Nachrichten auf keinen Fall alleine zu lassen. Sie sollten mit ihnen darüber sprechen, was in der Ukraine passiert, aber auch die Ängste ihrer Kinder ernst nehmen. Viele Medienangebote haben entsprechende Tipps gebündelt, wie sich mit Kindern über den Krieg sprechen lässt. Außerdem gibt es entsprechende Nachrichtenseiten für Kinder, auf denen kindgerecht die aktuellen Entwicklungen beschrieben sind.

Krieg findet in und mit Medien statt

Neben den eigentlichen „analogen“ Kriegshandlungen wird gerade auch ein „digitaler“ Krieg im Netz gefochten – um Informationen und Desinformationen über Social Media und Co. Der Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz, Prof. Andreas Büsch, rät im Interview mit DOMRADIO.DE zu Besonnenheit auch online.

Woran wir gerade arbeiten – März 2022

Vor über einem Jahr hat die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ein Thesenpapier zu Digitalität und KI veröffentlicht. Darin werden unter dem programmatischen Titel „Technik im Dienste des Geist-begabten und Selbst-bewussten Menschen“ einige aktuelle Aspekte von Digitalisierung und Digitalität angesprochen. Anders als die medienethische Schrift „Virtualität und Inszenierung. Unterwegs in der digitalen Mediengesellschaft“ von 2011 und das netzpolitischen Papier „Medienbildung und Teilhabegerechtigkeit“ (2016) war das Thesenpapier bewusst als eher kurz gefasster Diskussionsbeitrag gehalten.